Die Mut-Angst-Symbiose – Teil 1

Warum es so essentiell ist beide anzuerkennen?!

Mut Angst Symbiose
Mut Angst Symbiose

Die Mut-Angst Symbiose, ein Zusammenleben dieser zwei Eigenschaften, dieser zwei Fähigkeiten die uns tagtäglich begegnen.

Es ist wichtig, zu erkennen, dass es oftmals zwei Seiten geben muss um zu überleben.

Wir benötigen in vieler Hinsicht MUT, wir benötigen aber auch Missmut, Angst und Zurückhaltung. Mut ist nicht einfach drauf los, schnell mal mit dem Kopf durch die Wand um dann festzustellen, ich war zwar mutig, liege aber jetzt mit einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus. Oder anderes Beispiel: Ich treffe jetzt einfach mal schnell eine Entscheidung, Hauptsache ich treffe eine. Es ist zwar wirklich mutig aber ob es DER MUT ist den wir wirklich brauchen, wage ich zu bezweifeln.

Wir müssen vorab zwischen verschiedenen MUT-Variationen unterscheiden:

  • Mut und Tapferkeit
  • Mut und Angst
  • Mut als Helfender in unserer Gesellschaft
  • Mut als Lernziel
  • Mut als Weg

Also, MUT zu zeigen muss nicht zwangsläufig mit etwas Gefährlichem Assoziiert werden. Es kann auch eine herausfordernde Situation bevorstehen. Beispielsweise in der Schule, in der Arbeit, vor einer wirklich schweren Entscheidung oder wenn es um sich selber geht.

  • Wir sind mutig, weil wir eine Angst überwinden…
  • Wir sind mutig, weil wir Tapfer sind und für etwas stehen und dafür kämpfen…
  • Wir sind mutig, wenn wir anderen Menschen aus einer gewaltigen und gefährlichen Lage in der Öffentlichkeit befreien…
  • Wir sind mutig, wenn wir uns ein schwieriges Lernziel vornehmen und es angehen…
  • Wir sind mutig, wenn wir Reisen und die Welt erkundigen…
  • Wir sind mutig, wenn wir entscheiden…
  • Wir sind mutig, wenn wir uns vermehren…

Was für den einen MUTig ist, muss für den Anderen nicht auch eine MUTige Situation sein.

Wir haben alle unterschiedliche Prägungen, VerhaltensMuster, GlaubensMuster und Erziehungen hinter uns und haben auch alle unterschiedliche Motivationen und Werdegänge.

Daher ist der Respekt vor dem Mut, den derjenige benötigt essentiell.

Immerhin kommen wir alle in Situationen des Mutes. Schau einfach mal zurück und frage dich mal, wo du schon alles mutig warst und wo es wichtig war mutig zu sein?

Wie gesagt: Mut ist nicht gleich Mut.

Ich gehe in den nächsten Tagen mehr auf die, ich nenne sie mal Spezifikationen von Mut ein. Da es oft sehr irreführend ist und es leichter fällt, wenn man weiß wie das mit dem MUT so ist.

Letzten Endes ist Mut eine Konsequenz und kein Gefühl. Das Gefühl ist die Angst davor oder eben was Anderes. Wenn du mutig bist, dann gehst du durch eine Angst, durch eine Herausforderung und du hast alle Parameter abgeglichen und weißt was dich erwartet, wenn du JETZT mutig bist.

Es bedeutet aber nicht, dass wir keine Angst mehr haben, wenn wir mutig sind. Deswegen sind wir ja mutig, weil wir Angst haben und diese Angst wird uns noch ein Stück begleiten.

Es gibt Situationen, da zählt das Gesetz der Wiederholung bis wir in diesem Bereich angstfreier sind. Ob wir jemals Angstfrei sein werden, glaube ich nicht und kann ich mir auch nicht vorstellen. Wir können aber lernen mit MUT und Angst dementsprechend umzugehen.

 

 

Alles Liebe & Beste

 

Ihr #MUT_Coach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.