MutGeschichte Nr. 3 am 03.05.2017 von Stephanie Alam – Trotz Krankheiten Mut gefasst!

Stephanie Alm, Mut, MutGeschichte, Angst, Gesundheit, Krankheit
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Die Pilgerreise

 

Mut – ist das wirklich so etwas besonderes? Sind wir nicht alle irgendwann mutig? Insbesondere dann, wenn eine Sehnsucht zu groß wird?

Mein Leben ist durchsetzt mit vielen Mutgeschichten. Angefangen damit, dass ich trotz meiner Hörbehinderung und ohne Hörhilfen das Gymnasium besuchte, da ich schon als junges Mädchen wusste, dass ich Medizin studieren will. Später verließ ich mit wehenden Fahnen mein Elternhaus in unbekannte Gefilde, obwohl ich bis dato kaum Kontakt zur Außenwelt hatte. Noch viel später verließ ich meinen damaligen Mann, um das Leben meines Kindes zu retten. Meines war mir zum damaligen Zeitpunkt keinen Pfifferling mehr wert.
Und als ich 2011 mit HIV infiziert wurde, hatte ich zum ersten Mal bewusst das Gefühl für Mut entwickelt. Ich wollte ja leben. Ohne Einschränkung alt werden. Also musste ich mich mit allen Facetten dieser Infektion auseinander setzen. Was bedeutet es für den Körper, keine medikamentöse Therapie zu machen, wie kann ich meine Selbstheilungskräfte aktivieren, was würde eine medikamentöse Therapie für meinen Körper bedeuten? Die psychischen Belastungen kamen erst ein paar Jahre später.
Meine Schwerpunktärztin war begeistert, welchen Mut ich hatte, mich der Situation zu stellen und sie zu meistern. Sie nannte mich ihre Musterpatientin. Auch öffentlich stand ich dazu, dass ich infiziert bin. Ich klärte Menschen in meiner Umgebung auf, was es bedeutet, mit HIV zu leben. Ihnen die Angst im Umgang mit mir zu nehmen. Wieder Vertrauen zu mir aufzubauen, Vorurteile abzubauen, Unwissenheit zu beseitigen. Ich habe ja nicht nur mir gegenüber eine Verantwortung, sondern auch gegenüber der Gesellschaft, in der ich mich bewege. Dieses Thema wird mich mein Leben lang begleiten. Ich bin nicht mehr ansteckend, aber trotz oder wegen der Therapie kommt es immer mal wieder zu Folgeerkrankungen.
Diese Infektion war ein herber Rückschlag für meine Vision. Ich wollte mich bereits 2009 selbständig machen. Als Coach für Kinder und Jugendliche, da diese Generation mir immer schon am Herzen lag. Ich nahm einige Anläufe und scheiterte. Ich stellte fest, dass ich mein Projekt ändern muss, da ich kein Lerncoach sein wollte.
Also änderte ich den Wirkkreis in Familienbegleitung für sogenannte verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche. Sogenannt, weil die meisten Kinder und Jugendliche eben kein ADHS haben, sondern andere Störungen zugrunde liegen, die oftmals einfach aufzudecken und zu lösen sind, wenn die gesamte Familie über einen bestimmten Zeitraum begleitet wird. Und nicht nur das Kind als zu therapierender „Störfaktor“ betrachtet wird. Just als ich diese Geschäftsidee auf den Weg bringen wollte, kam es zum totalen psychischen Zusammenbruch meinerseits. Unter anderem stellte ich mir die Frage, ob das Coachingmodell nur dem Selbstzweck, also der Selbsttherapie dienen sollte.
Um diese und einige andere Fragen beantworten zu können, nahm ich all meinen Mut zusammen und begab mich auf eine Pilgerreise in mein geliebtes Spanien. Den schwersten, unberührtesten und schönsten Weg wollte ich gehen. Von Sevilla bis Salamanca. Knapp 500 km. Mutterseelenallein. Einfach meinen Gedanken freien Lauf lassen und anschauen, was da aus dem tiefsten Inneren herauskommt. Und es kam etliches. Viel verdrängtes, vergessenes, nie bearbeitetes. Mit solch einer Wucht, dass ich nach 8 Tagen und 180 km die Wanderschaft abbrechen musste. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und bekam alle Antworten, auch auf Fragen, die ich nicht gestellt hatte.
Und jetzt weiß ich, dass mein Coachingmodell nicht aus dem Bedürfnis, mich selbst und mein Kind zu therapieren, entsprang. Denn wenn ich schon nicht Lehrerin oder Kinderärztin werden konnte, dann will ich wenigstens als Coach dafür sorgen, dass Familien eine gute Beziehungsstruktur aufbauen können.
Und das wird mein neues Mutprojekt. Es ist schon auf dem Weg.

 

Ein Gedanke zu „MutGeschichte Nr. 3 am 03.05.2017 von Stephanie Alam – Trotz Krankheiten Mut gefasst!

  1. Johanna4Wagner Antworten

    (was nach weiteren Bluttests nicht weiter interessiert hat) Mir sieht komischerweise keiner mein Gewicht an. Ich wiege 85kg bei 166cm. Jeder schätzt mich min. 10kg leichter. Ich habe an manchen Tagen sogar am unterarm Orangenhaut wenn ich sie zusammendrück.
    Diäten hab ich auch schon hinter mir. zb. 10 weeks body change. 10 Wochen durchgehalten für 3kg. Das ist doch nicht normal?
    Guten Morgen. Ich lese immer, dass 5 gramm Creatin am Tag eine gute Dosierung ist. Dabei denke ich mir, das ist doch bestimmt individuell anzupassen oder? Nur finde ich dazu nichts. hondrocream in deutschland
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    Im Laufe der Durchführung des Experiments die Teilnehmer nicht aufhörten Medikamente einnehmen.

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