MutGeschichte Woche 01 am 16.07.2017 von Gerlinde Lamberty – Der totale Verlust!

52 Wochen – 52 Menschen – 52 MutGeschichten

 

MutGeschichte, Mut, 52 Geschichten, Gerlinde L.
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Heute von Gerlinde Lamberty

 

 

Meine MUT-Geschichte

 

Wie fange ich an? Alles Mögliche geht mir durch den Kopf. Hängen bleibe ich kurz bei meiner Kindheit, die sofort Erinnerungen wachruft an das Spielen im Freien mit den anderen Kindern der Strasse, singen und musizieren, Experimente in der Natur ….
Und wenn ich so zurückdenke, war ich schon damals ein eher mutiges Kind:

  • Pappboote gebaut und auf Praxistauglichkeit im Fluss getestet
  • Große Kühe alleine von der Weide geholt
  • Maschinen bedienen und Traktor fahren, mit 12 Jahren dann den VW Käfer der Mutter getestet
  • Mich für meinen Weg in die Pädagogik entschieden, obwohl meine Eltern anderes mit mir vorhatten
  • ……

Ich überspringe einfach mal 3 Jahrzehnte, denn dann kam mein ultimativer Mut-Zeitraum.

 

Gerade 46, Scheidung mit Geschäftsschließung und der Verlust aller materiellen Güter incl. Altersversorgung.
Die Worte meiner Scheidungsrichterin werde ich wohl nie vergessen: Sie haben es doch so gewollt, haben in der besten Straße der Stadt gewohnt. Also, sehen sie jetzt zu, wie sie klar kommen. Gehen Sie nachts Zeitungen austragen oder putzen.

In dieser Zeit fühlte ich eine zeitlang, dass mich mein Mut verlassen hat und ebenso Fairness und Gerechtigkeit.

Wie konnte es sein, dass mich andere Menschen so an den Rand der Existenz bringen? Ich hatte bis dahin immer selber für mein Einkommen gesorgt und gut davon gelebt.

 

Für das Arbeitsamt stand damals fest, dass ich in meinem Alter keine Arbeit mehr finden werde. Leistungen gab es keine. Ein staatliches Auffangsystem für ehemals Selbständige fehlt bis heute.

 

In den vielen Stunden des Grübeln und Nachdenkens begegnete mir in einem Magazin eines Tages ein Wort, dass der Wendepunkt in meinem Leben wurde: Anti-Stresstrainer.

Eine innere Stimme sagte mir: das wird das Thema unserer Zeit, dafür hast du gute Voraussetzungen, bist du nicht zu alt, usw.
Ich führte ein langes Telefonat und war 2 Stunden später angemeldet für meine erste Trainerausbildung. Es folgten weitere und die Diplomarbeit: „Krankheitserreger Stress – Wettbewerbsvorteil durch innerbetriebliche Gesundheitsvorsorge“ .

Viele weitere Aus- und Fortbildungen folgten, Studium Neurophysiologie und Logotherapie, … nie habe ich so leicht und so gern gelernt.

 

Das Wort Stress konnte nicht lange im Mittelpunkt meiner Arbeit bleiben, passt es doch so gar nicht zu meiner Haltung.
Damals war ich noch einmal mutig – ich hatte andere, eigene Ideen zu wichtigen Themen der Zeit.

 

Mit der Erfindung meiner JAZUMI®-Übungen vor 10 Jahren habe ich dann meinen Weg eingeschlagen. Das „Schlaf-gut-Training“ hat inzwischen schon sehr vielen Menschen zu erholsamem Schlaf verholfen und der JAZUMI®Akzeptanz-Code begleitet Einzelne und Unternehmen in Ihre Stärke und Transformation.

 

Meine Forschungen im Bereich Schlaf und Regeneration sind die Basis, Lebendige Systeme und organisationen zu stärken und Ihnen Zugang zu Ihren bereits vorhandenen Potentialen zu ermöglichen.

 

Menschen und Unternehmen darin zu begleiten, JA zu sich zu sagen, sich anzunehmen, erfüllt mein Leben mit Sinn und tiefer Zufriedenheit.

 

Mein damaliges „JA ZU Mir“ war mutig und meine tägliche JAZUMI-Praxis stärkt mich darin, meinen wundervollen Weg weiter zu gehen.

Dafür bin ich unendlich dankbar.

 

 

www.gerlinde-lamberty.de

Regeneration, Intuition, Innovation

 

PS: Kommentare direkt hier unten hinterlassen bitte!

2 Gedanken zu „MutGeschichte Woche 01 am 16.07.2017 von Gerlinde Lamberty – Der totale Verlust!

  1. Diana Heidrich Antworten

    Also, Du schreibst, wie schön😀😀😀😀👍👍👍👍, können wir jetzt jede Woche etwas erwarten? Weiter so💐💐💐💐💐

  2. Christiane Jerrentrup-Wübben Antworten

    Sollte mich doch mal bei ihnen (endlich) melden …
    Grüße aus Goddelsheim
    Christiane Jerrentrup-Wübben

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